Elwetridsche
Elwetridschebrunnen in Neustadt Elwetridsche
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Elwetridsche ( lat= Bestialis Palatinensis) ist das pfälzische Fabelwesen und ein Artverwandter des bayrischen Wolperdinger.

Eine in der Evolution wohl einzigartige Vermischung aus Enten, Bachstelzen, Hühnern, Raben und Elfen hat sich bis in unsere Zeit halten können, obwohl sich die Pfälzer seit Jahrhunderten zusammenrotten, um das überaus schmackhafte Tier zu fangen.
Die Elwetridsche ist ein wenig menschlich, frech, sensibel, sehr scheu und mit Vorsicht zu genießen. Die ausschließlich in der Pfalz beheimatete Vogelart ist nicht nur äußerst selten, sondern auch ganz und gar nicht ungefährlich.
Man bekommt es nur in lauen Sommernächten bei einem Spaziergang durch die Wälder und Weinberge zu Gesicht. Fangen kann man es nur mit einem “Grumbeersack” (= Kartoffelsack) und “Stallladern” (=Laterne). Desweiteren sollte man unbedingt vor der Jagd einen ordentlichen Schoppe “Woi” der Blutbahn zuführen, zur Tarnung des menschlichen Eigengeruchs und Überlistung des gesunden Menschenverstandes.

In Neustadt an der Weinstraße hat man den scheuen Tierchen ein Denkmal gesetzt - der Elwedritschebrunnen.