Burg Altleiningen

Burg Altleiningen

gehört zu den schönsten Burganlagen des Landes, war Stammschloss der Leininger Grafen und beherbergt heute die Jugendherberge.
Erbaut Anfang des 12. Jahrhunderts. Es wird vermutet, dass Emich I.  den Grundstein gelegt hat. Die Historie besagt, dass Graf Emicho II. comes de Liningen (Graf Emich II.) die Burg in dem Zeitraum um 1100 bis 1110 hat erbauen lassen. Ende des 13. Jahrhunderts bis 1429 war sie in gemeinsamer Besitz derer von Leiningen,von Sponheim und von Nassau-Saarbrücken.
1317 bei der leiningischen Erbteilung an Leiningen-Dagsburg, 1444 durch weibliche Erbfolge an Leiningen-Westerburg bis 1795.
1525 wurde sie im Bauerkrieg zerstört und danach mit 365 Fenstern neugebaut. 1690 wurde das Dorf und die Burg durch die Franzosen zerstört. Seitdem ist die Burg Ruine.
Von dem Urbau zeugen noch einige Mauerreste auf der Westseite. Die von einem Graben umzogen gewesene Vorburg war durch einen in Felsen gehauenen Hauptgraben, über den eine Zugbrücke führte, von der eigentlichen Burg getrennt. In diesem Hauptgraben sowie im Vorhof der Burg befindet sich heute vor einer außerordentlich malerischen Kulisse das  beheizte Freibad, welches im Sommer zur Abkühlung anlockt.
Die ganze Burganlage bildet, der Form des Berges entsprechend, in ihrem Grundriss ein Dreieck. 
Wie sich der Wiederaufbau der Grafen Cuno II.,  Philipp I.,  Ludwig und Johann Casimir gestaltete, zeigt der Grundriss der jetzigen Gesamtanlage. Für die Wiederinstandsetzung im Renaissancestil, welche um 1528 begann, wurden die Bauern zum Frondienst herangezogen.