Wandern Klingenmünster

Um den Treitelsberg Werner F. Dexheimer (1994)

Parkplatz Burg Landeck - Martinsturm - Marthaquelle - Burg Landeck - Parkplatz
Streckenlänge: ca. 6,5 km Höhenunterschied ca, 100m
Markierungen des PWv´s: weiß-blauer Strich, weißer Punkt mit grünem Dreieck (August Becker-Wanderweg) sowie weißes Dreieck
Karte 1:25000 Bad Bergzabern

Ausgangspunkt der Wanderungen ist der über die Zufahrtsstraße zur Burg Landeck zu erreichende Naturpark-Parkplatz "Burg Landeck". Wir folgen von hier dem mit der PWV-Markierung "weiß-blauer Strich" gekennzeichneten Waldweg, der uns nach kurzem Anstieg über längere Zeit dem natürlichen Verlauf der Höhenlinien folgend, ohne größere Steigungen durch die Waldungen des Teutels- oder Treitelsbergs führt. Der Name leitet sich ab von Drei-Teils -Berg und weist auf die drei Gipfel des Bergmassivs hin. nach etwa 1,2 km schwenkt der Weg nach Norden, lichter werdender Baumbestand ermöglicht zeitweise herrliche Ausblicke in die umgebende, bergige Waldlandschaft. Nach weiterer, etwa 1,5 km langer Wegstrecke, erreichen wir den Waldrand an einer Bergwiese. Wir wenden unseren Schritt nach rechts auf einen von nun an stärker ansteigenden Wanderpfad und folgen der Markierung "weißer Punkt mit grünem Dreieck". Dieser Weg wurde nach dem 1828 in Klingenmünster geborenen Schriftsteller und Heimatdichter August Becker benannt. Als sein bedeutendstes heimatkundliches Standardwerk ist das 1857 erschienene Buch "Die Pfalz und die Pfälzer " zu nennen, das auch heute noch sehr viel Interessantes, nicht nur für den Urlauber, sondern gerade auch für den Einheimischen oder den zwischenzeitlich eingebürgerten "Neupfälzer" zu bieten hat. der direkte Vergleich der Eindrücke der heutigen Wanderungen mit seiner Beschreibung des Berggeländes um Klingenmünster" sei jedem empfohlen.
Wir setzen unsere Wanderung nach diesem kurzen Exkurs fort und gelangen auf steilerem Weg nach nicht ganz einem Kilometer an einer Wegegabelung an einem Hochplateau. Ein Hinweisschild des PWV weist uns den Weg zum nahegelegenen Martinsturm, einem im Jahre 1866 auf dem 501 m hohen Hambacher- oder Treitelskopf erbauten Aussichtsturm, der, entsprechende Sicht vorausgesetzt, einen der beeindruckendsten Rundblicke über den Wasgau und die Rheinebene vom Taunus bis zu den Höhen des Schwarzwaldes bietet.
Nach beschaulicher Rast während der wir die Schönheiten unserer pfälzischen Landschaft ausgiebig in uns aufgenommen haben, wenden wir uns dem Rückweg zu, der uns von der Markierung " weißes Dreieck" gezeigt wird. Unser Weg führt stetig fallend, zum Teil über breite Waldwege, dann wiederum über schmale Wanderpfade, vorbei an der Marthaquelle zu unserem Ausgangspunkt, dem Parkplatz an der Burgruine Landeck, den wir nach etwa 2,5 km erreichen.

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